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Mrz

Schweizer E-Commerce weiter auf dem Vormarsch

Gepostet in E-Commerce, News von GLOBONET

Starke 6,7 Milliarden Franken gaben die Schweizer im 2014 für Bestellungen im Versand- und Onlinehandel aus. Der Bereich E-Commerce konnte im Vergleich zu 2013 erneut einen Wachstumsschub von 10,6 Prozent verbuchen. Da kann der stationäre Handel nicht mithalten: Er hält mit seinem Null-Prozent-Wachstum gerade noch seine Position. 450 Millionen von den 550 Millionen Franken gingen direkt auf seine Kosten. Wenn der Online-Markt in den nächsten Jahren so weiter wächst, müssen sich Ladenbesitzer warm anziehen.

Fast ein Viertel des gesamten Online-Umsatzes floss in Heimelektronik, für die insgesamt 1,46 Milliarden Franken ausgegeben wurde. Mit 1,34 Milliarden Franken lag der Umsatz von Bekleidung und Schuhen direkt dahinter. Das Wachstum verläuft heterogen, einige Branchen legen weiter zu, andere sind rückläufig. Filme, Musik und Bücher sind immer weniger gefragt. Was einst (vor allem bei Amazon) den grössten Anteil ausmachte, wird heute kaum noch gekauft. Grund dafür sind Plattformen wie TV oder Musik on Demand. Eine Besonderheit in der Schweiz ist der Onlinemarkt für Lebensmittel: 780 Millionen Franken flossen in Online-Food, Wein und Kaffee.

 

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Wie sich zeigt, trägt der Schweizer E-Commerce einen veritablen Anteil zum Schweizer Detailhandel bei und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und das, obwohl die neue Online-Generation jetzt erst ins zahlungskräftige Alter kommt. Das wird den Markt sicher weiter anheizen.




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