{"id":1430,"date":"2011-09-20T14:41:15","date_gmt":"2011-09-20T12:41:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.globonet-blog.ch\/?p=1430"},"modified":"2011-09-20T14:41:15","modified_gmt":"2011-09-20T12:41:15","slug":"warum-sich-fans-von-marken-wieder-verabschieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.globonet.ch\/globonet-blog-ch\/2011\/09\/20\/warum-sich-fans-von-marken-wieder-verabschieden\/","title":{"rendered":"Warum sich Fans von Marken wieder verabschieden"},"content":{"rendered":"<h2>Wann immer von Gr\u00fcnden f\u00fcr das Liken von Marken die Rede ist, sollte man sich die Studie von DDB (<a href=\"http:\/\/adage.com\/article\/special-report-social-media-guide\/fans-friend-brand-facebook\/229824\/\" target=\"_blank\">Why Fans Un-friend Your Brand on Facebook<\/a>) anschauen. Warum unliken Fans eine Marke wieder?<\/h2>\n<p>Der Hauptgrund d\u00fcrfte auf der Hand liegen: weil die Marke schlicht nicht mehr von Interesse ist oder weil die Information oder Emotion, die man sich vom Klick auf den Gef\u00e4llt-mir-Button erhofft hatte, nicht transportiert wurde.  Doch laut DDB liegen die Gr\u00fcnde ganz woanders.<\/p>\n<p><strong>UK, USA und Frankreich<\/strong><\/p>\n<p>Facebook-Nutzer in Grossbritannien, Frankreich und den USA folgen weniger Brands, sind weniger gewillt, Gef\u00e4llt mir zu klicken, an eine Pinnwand zu posten oder Seiten an Freunde weiterzuempfehlen; sie sind ebenso weniger geneigt, an Onlinespielen, Events oder Wettbewerben von Seiten eines Brands teilzunehmen und m\u00f6chten insgesamt weniger von Werbern lesen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1453\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.globonet-blog.ch\/files\/globonet-blog-unlike2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1453\" class=\"size-full wp-image-1453 \" title=\"globonet blog unlike2\" src=\"http:\/\/www.globonet-blog.ch\/files\/globonet-blog-unlike2.jpg\" alt=\"globonet blog unlike2\" width=\"300\" height=\"119\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1453\" class=\"wp-caption-text\">Verschiedene Anspr\u00fcche an Marken.<\/p><\/div>\n<p>Die Bereitschaft an einer Fanpage eines Brands aktiv teilzuhaben, liegt bei unter 22%. Hier ist das Marketing verantwortlich, denn f\u00fcr viele Fans ist ein Wettbewerb, ein Gutschein oder sonstige frei zug\u00e4ngliche Inhalte oft der kleinste gemeinsame Nenner. Aber dient das der Marke?<\/p>\n<p><strong>Social Media ohne Inhalte<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben im <a href=\"http:\/\/globonet.at\/2011\/09\/12\/sinn-unsinn-social-media-marketing\/\" target=\"_blank\">Social Media Blog von GLOBONET<\/a> bereits auf den Beitrag von Christoph Bornschein hingewiesen, der \u00c4hnliches formulierte: Wer Gewinnspiele auf Facebook<\/p>\n<p>braucht, hat keine Inhalte anzubieten. Fans fangen dann an, genau diese Gratis-Angebote als selbstverst\u00e4ndlich vorauszusetzen. Werden diese nicht mehr publiziert, erl\u00f6scht das Interesse. Kein Wunder, dass das bestimmende <a href=\"http:\/\/globonet.at\/2011\/07\/21\/was-uber-unternehmen-auf-facebook-gesagt-wird\/\" target=\"_blank\">Thema auf Facebook<\/a> die Preise sind.<\/p>\n<p>Doch ein weiterer wichtiger Punkt wird aus der Studie deutlich: Unterschiedliche Kulturen haben auch unterschiedliche Erwartungen an Brand-Seite n auf Facebook. So sind Facebook-Nutzer in der T\u00fcrkei und in Malaysia viel aufgeschlossener gegen\u00fcber Marken als anderswo.<\/p>\n<p><strong>Steigende Bereitschaft? <\/strong><\/p>\n<p>In den USA steigt die Bereitschaft Inhalte einer Brand-Seite an Freunde weiterzuleiten, was laut der Studie eher darauf hindeutet, dass Marken Fans zu ihren eigenen Bedingungen engagieren, um die grossen Vorteile des Social Graph nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Denn dass sich eine gewisse M\u00fcdigkeit gegen\u00fcber Marken breit macht, wird an der Zahl der von Fans erhaltenen Inhalte deutlich. W\u00e4hrend die meisten Konsumenten  (61%) mit den Inhalten zufrieden sind, berichten 21%, dass sie zu viel und 18%, dass sie zu wenig Inhalte erhalten. Dies betrifft vor allem Frankreich, Deutschland und Grossbritannien.<\/p>\n<p><strong>Facebook sortiert aus &#8211; auch beim Marketing<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hier muss das Marketing einen schmalen Grat bew\u00e4ltigen. Der <a href=\"http:\/\/globonet-blog.ch\/2011\/05\/12\/datenpannen-im-social-web\/\" target=\"_blank\">EdgeRank-Algorithmus<\/a> ist daran nicht unschuldig, denn der zeigt welche Meldungen im News-Feed angezeigt werden und welche Facebook aussortiert. Die Folge: Interagieren Fans nicht regelm\u00e4ssig mit der Marke. Werden deren Meldungen auch gar nicht mehr angezeigt und ein Teufelskreis beginnt.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein Dislike kann die Marke dann noch dankbar sein, weil es zeigt, dass die Botschaften eventuell gar nicht mehr gesehen wurden. Somit relativiert sich auch der Wert eines Fans doch erheblich, wenn fast die H\u00e4lfte der Befragten angeben, dass sich ihre Bereitschaft Produkte einer Marke zu kaufen seit dem Like-Klick nicht ver\u00e4ndert habe. So gaben 40% der Befragten an, sich bereits einmal von einer Marke abgemeldet zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann immer von Gr\u00fcnden f\u00fcr das Liken von Marken die Rede ist, sollte man sich die Studie von DDB (Why Fans Un-friend Your Brand on Facebook) anschauen. Warum unliken Fans eine Marke wieder? 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