{"id":577,"date":"2011-05-12T08:58:25","date_gmt":"2011-05-12T08:58:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.globonet-blog.ch\/?p=577"},"modified":"2011-09-20T14:02:19","modified_gmt":"2011-09-20T12:02:19","slug":"datenpannen-im-social-web","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.globonet.ch\/globonet-blog-ch\/2011\/05\/12\/datenpannen-im-social-web\/","title":{"rendered":"Datenpannen im Social Web"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema Social Media hat bekanntlich auch seine Schattenseiten: Aktuell dreht sich diesbez\u00fcglich in der Schweiz alles um den Street-View-Entscheid des Bundesgerichts, wonach die Privatsph\u00e4re von einzelnen Personen nicht ausreichend respektiert werde.<\/p>\n<p>Bereits haben wir uns in der Vergangenheit mit dem <a href=\"http:\/\/blog.globonet.ch\/was-wenn-alles-offentlich-wurde\/\">Thema Datenschutz<\/a> mehrfach besch\u00e4ftigt. Je gr\u00f6sser das Unternehmen, desto gr\u00f6sser auch die Kritik. Ob Apple, Facebook oder Google, mit Datenpannen sind sie bestens vertraut.<\/p>\n<p><strong>Zugriff f\u00fcr Werbetreibende <\/strong><\/p>\n<p>Die Computer-Sicherheitsfirma Symantec entdeckte k\u00fcrzlich, dass einzelne Anwendungen auf Facebook einen unbefugten Zugriff auf Nutzerprofile, Fotos und Online-Konversationen erm\u00f6glichten. Facebook-Werbekunden h\u00e4tten damit die Gelegenheit gehabt, unerlaubt im Namen von Facebook-Nutzern Botschaften zu verschicken. Offenbar g\u00e4be dieses Leck schon Jahre, sagen die Experten. Nutzern empfiehlt das Unternehmen ihr Passwort zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Nicht nur die letzte Datenpanne, zeichnet ein zwiesp\u00e4ltiges Bild des Social Networks. Auch die installierten Filter zeigen, dass das Social Web der Theorie sich von der Umsetzung durch Facebook doch erheblich unterscheidet.<\/p>\n<p><strong>Personalisierte Suche<\/strong><\/p>\n<p>Gemeint sind die personalisierten Filter, mit denen Facebook seinen Nutzern Vorschl\u00e4ge zu Kontakten, Veranstaltungen, Werbung macht. Die Personalisierung von Informationen ist bei Amazon schon l\u00e4nger in Gebrauch, um bei jedem Besuch Kaufvorschl\u00e4ge anbieten zu k\u00f6nnen. Personalisierte Filterung klingt sinnvoll, sie sorgt aber auch daf\u00fcr, dass viel aussortiert wird.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr Werbeanzeigen akzeptabel erscheint, setzt Facebook aber auch f\u00fcr den News Feed um. D.h. Facebook merkt sich, mit wem man h\u00e4ufig kommuniziert und zeigt deren Feeds h\u00e4ufiger an. Wer mit einem Freund lange keinen Kontakt pflegte oder sein Profil nicht angeklickt hat, der wird sukzessive aus dem eigenen Feed verschwinden.<\/p>\n<p><strong>Fehlende Transparenz<\/strong><\/p>\n<p>Das Problem mit dem hierf\u00fcr verantwortlichen EdgeRank-Algorithmus ist die fehlende Transparenz mit der Facebook die News der Freunde aussortiert, auch bietet sich keine M\u00f6glichkeit, die vom Algorithmus vorgegebene Auswahl zu beeinflussen. Aber wahrscheinlier ist, dass die Filter noch nicht das letzte Wort von Facebook sind, um wirklich als personalisiert bezeichnet werden zu k\u00f6nnen. Twitter sortiert den Nachrichtenstrom der Follower \u00fcbrigens nicht, noch nicht, denn eine ungefilterte Weitergabe w\u00fcrde die Informationsflut um einiges gr\u00f6sser werden lassen.<\/p>\n<p>Auch der Suchmaschinenriese Google sammelt Daten \u00fcber seine Nutzer. Zwar lassen sich einige Dinge umgehen bzw. ausschalten, Websites k\u00f6nnen von den Suchergebnissen ausgeschlossen werden, doch auch hier wird vorgefiltert. Denn Superallianzen zwischen Netze-, Dienste-, Inhalte- und Softwareanbietern zeigen das permanente Ringen um Einfluss auf Kunden und den Zugriff auf Werbeeinnahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema Social Media hat bekanntlich auch seine Schattenseiten: Aktuell dreht sich diesbez\u00fcglich in der Schweiz alles um den Street-View-Entscheid des Bundesgerichts, wonach die Privatsph\u00e4re von einzelnen Personen nicht ausreichend respektiert werde. 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